Akne Inversa

lAight®- Therapie

Erkennungssatz für Betroffene OHNE Diagnose:

Hatten Sie in den letzten 6 Monaten mehr als ein Mal entzündliche Knoten in Arealen wie: Achseln, Leisten, unter der Brust oder im Po-Bereich? Dann haben Sie wahrscheinlich Akne inversa.

Sie haben Akne inversa oder eine schwere Form der Akne?

Dann sind Sie bei uns richtig.

AKNE INVERSA

Akne inversa (Ai), auch Hidradenitis suppurativa genannt, beschreibt eine chronisch, entzündliche Erkrankung der Haut. Betroffene leiden unter Abszessen und Entzündungen in Arealen wie Achseln, Scham- und Leistenbereich oder unter der Brust.
Das betroffene Gewebe ist geschwollen und stark gerötet, oft ist eine bläuliche Verfärbung zu erkennen. Ist der Weg nach außen nicht möglich, kann sich der Abszess ins angrenzende Gewebe ausdehnen und sogenannte Fisteln bilden.
Ai wird in 3 Schweregrade klassifiziert (Hurley Grade 1, 2, und 3) und verläuft oft progressiv.

Hurley 1: Einzelne Abszesse, keine Fistelgänge und Vernarbungen
Hurley 2: Ein oder mehrere weit auseinanderliegende Abszesse mit Fistelgängen und Vernarbungen
Hurley 3: Flächiger Befall mit Abszessen, Fistelgängen und Narbenzügen

Keine andere Hauterkrankung schränkt die Lebensqualität so stark ein wie die Akne inversa.
AKNE CONGLOBATA UND AKNE VULGARIS

Akne äußert sich in oftmals sehr schmerzhaften Entzündungen der Haut. Es bilden sich regelmäßig Läsionen, die große Narben hinterlassen können. Akne vulgaris und Akne conglobata tritt im Gesicht, im Dekolletébereich sowie am Rücken, Nacken und hinter den Ohren auf.

Mit der lAight®- Therapie ist es möglich Akne inversa, akute Abszesse sowie alle Formen der Akne schonend und dauerhaft zu behandeln.

DER LAIGHT-EFFEKT

Die effektive und schonende Therapie setzt sich aus den Komponenten Licht und Radiofrequenz zusammen, deren Kombination speziell auf das Krankheitsbild der Akne inversa und schwerer Akne abgestimmt ist. Beide Technologien werden schon seit vielen Jahren erfolgreich in der Kosmetik für andere Indikationen angewendet, und sind daher eingehend erforscht und zeigen keine langfristigen Nebenwirkungen.

  1. Bei akuten Entzündungen Die NICE-Studie der Hautklinik Mainz (Non-Invasive Combination therapy in acnE inversa), unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Esther von Stebut-Borschitz zeigte das regelmäßige lAight®-Behandlungen (alle 14 Tage) die Anzahl entzündlicher Läsionen reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigern (gemessen am DLQI).*

  2. Präventive Anwendung Auch bei abgeheilten Entzündungen ist es sinnvoll die lAight®- Therapie präventiv einzusetzen, da es sich bei Akne inversa um eine chronische Erkrankung handelt. Follikelverschlüsse können reduziert und somit neue Abszessbildungen verhindert werden.

  3. Mögliche Operationsvorbereitung Die lAight®- Therapie kann auch pre-operativ eingesetzt werden, um entzündete Areale zu verkleinern, was bewirken kann, dass Operationswunden kleiner ausfallen.

  4. Operationsnachbehandlung Nach einer Operation ist eine gute Wundversorgung ausschlaggebend für die schnelle Wundheilung. Ein WZ® ist spezialisiert auf post-operative, sekundär heilende Wunden (offene Wundheilung). Wenn die Wunde verheilt ist, kann an den betroffenen Arealen auch wieder die lAight®-Therapie zum Einsatz kommen, um die Narbenbildung zu verbessern und Rezidivbildung vorzubeugen.

Vorher-Nachher-Bilder
* Fahren Sie mit der Maus über die einzelnen Punkte um mehr zu erfahren.

Wir, die Hausarztpraxis Goch, beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit mit dem chronischen Krankheitsbild der Akne inversa/ Hidradenitis suppurativa und akuten Abszessen sowie alle anderen Akne- Formen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, die physikalische und nicht- invasive lAight®-Therapie in unser Leistungsangebot aufzunehmen, um Betroffenen aus der Region neben medikamentösen und chirurgischen Maßnahmen eine weitere Therapie- Möglichkeit anbieten zu können.

Alle Mitarbeiter sind auf das Erkrankungsbild und die damit verbundenen Leiden von Akne inversa geschult und sind in der Lage auf die Bedürfnisse der Betroffenen individuell einzugehen und sich für jeden Patienten die Zeit zu nehmen die dieser benötigt.

Der lAight-Faden zur Therapie

01

Termin zum Erstgespräch vereinbaren

Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie telefonisch einen Termin zum Erstgespräch.
Eine bestehende Diagnose ist nicht unbedingt erforderlich und Sie brauchen keine Überweisung.

02

Behandlungsplan- Erstellung im Arztgespräch

Im persönlichen Gespräch entwickelt der Arzt anhand Ihrer angegeben Informationen einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan. Dieser berücksichtigt die persönliche Situation des Betroffenen und kann neben einer möglichen lAight®-Therapie und der spezialisierten Wundversorgung weitere Maßnahmen bei Dermatologen, Chirurgen und anderen Netzwerk-Ärzten einschließen.

03

Arztbrief erhalten

Nach dem Erstgespräch wird Ihnen von uns ein Arztbrief ausgestellt. Dieser Brief beinhaltet Ihre Diagnose sowie die Empfehlung des Arztes zur lAight®- Therapie. Dieser Brief ist essentiell, wenn Sie eine Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse beantragen möchten. Es besteht die Möglichkeit, den Antrag vor Therapiebeginn zu stellen, oder den Antrag mit den Rechnungen der ersten Behandlungen einzureichen.
Hilfe bei der Beantragung erhalten Sie von dem Entwickler der lAight®-Therapie. Kontaktieren Sie LENICURA hierzu über das Kontaktformular (https://www.laight.de/kontakt).

04

Kostenerstattung

Neu zugelassene Behandlungsmethoden werden nicht automatisch von den Krankenkassen erstattet, selbst wenn Ihr behandelnder Arzt einen Behandlungsplan erstellt.
Hierzu ist eine Aufnahme der Therapie in den Leistungskatalog der Krankenkassen nötig. Diese Entscheidung wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) getroffen und bedarf zusätzlicher Daten aus dem Behandlungs-Umfeld.
Allerdings können Sie für die lAight®-Therapie einen Antrag auf Einzelfallentscheidung stellen. Es existieren Gründe, um eine positive Einzelfallentscheidung und somit eine Kostenübernahme der Therapie zu erwirken. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um eine chronische Erkrankung wie die Akne inversa handelt. Es lohnt sich, bei der Kasse nachzufragen.

05

Erste Behandlung

Vor Behandlungsbeginn müssen Sie die Einverständniserklärung zur lAight®- Therapie unterzeichnen und alle Kontraindikationen abgefragt worden sein.
Es ist möglich, dass es nach der Therapie durch die Erwärmung der Haut im behandelten Gewebe zu Kapillarerweiterung und vermehrtem Lymph­fluss kommen kann.

06

Freischaltung zu Ihrem LENICURA Patienten- Portal

Sie haben die Möglichkeit, Ihren Krankheitsverlauf durch eine Dokumentations- Software erfassen zu lassen und diesen von einem Endgerät zu Hause verfolgen zu können. Hier können Sie auch Berichte für Ihre Krankenkasse herunterladen und ausdrucken und finden im LENICURA Patienten-Portal Tipps zur Reduktion Ihrer Trigger-Faktoren. Konkret stehen hier beispielsweise Rezepte zu einer entzündungshemmenden Ernährung sowie Methoden zur Stressreduktion und autogene Trainings zur Verfügung.
Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihren Krankheitsverlauf dokumentieren zu lassen, leisten Sie einen großen Beitrag zur zukünftigen Erforschung der Erkrankung.

Registrieren Sie sich einfach im Portal unter www.laight.de. Sie werden von Ihrer behandelnden Praxis eine Aktivierungs-TAN bekommen, womit Sie innerhalb des Portals Ihre Behandlungshistorie freischalten können, und somit Zugang zu allen erhobenen Daten wie z.B. Fotos haben.

Sie können der Datenerhebung in der Ihnen ausgehändigten Datenschutzerklärung auch widersprechen und trotzdem behandelt werden, haben dann allerdings keinen Zugriff zum Patienten-Portal.

07

Ausweitung der Behandlungsabstände

Zu Anfang wird eine Behandlung im 2-wöchigen Rhythmus empfohlen. Dieser Abstand kann nach Abklingen der Entzündungen individuell ausgeweitet werden. Es ist möglich, dass Sie in der Zukunft z. B. nur noch alle 8-10 Wochen präventiv oder nur bei Bedarf eine Behandlung wahrnehmen müssen.